Kurz zusammengefasst

Auf der Gleislinse des ehemaligen Rangierbahnhofs Berlin-Schöneweide wird in den kommenden Jahren als gemeinsames Projekt des Landes Berlin und der Deutschen Bahn AG ein Gewerbegebiet mit herausragenden Standortqualitäten entstehen. Das Areal befindet sich in unmittelbarer Nähe zum erfolgreichen Wissenschafts-, Wirtschafts- und Technologiestandort Adlershof und bietet Flächen aller Größenordnungen.

 

  • Größe der Entwicklungsfläche: ca. 40 ha. Davon entfallen insgesamt 12 ha auf Bestand und Infrastruktur wie das denkmalgeschützte Betriebswerk, auf Straßen und Plätze sowie öffentliche Grünflächen.
  • Kofinanzierung des Vorhabens aus Bundes- und Landesmitteln im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW).
  • Investitionsvolumen für die Beräumung und Erschließung: ca. 33 Mio. Euro. Davon trägt die DB Netz AG 17 Mio. Das Land Berlin setzt 16 Mio. ein, davon 14 Mio. GRW-Fördermittel.
  • Grundstücke stehen in Größen von bis zu 98.000 m2 zur Verfügung.
  • Verkauf der Grundstücke: Zur Aufnahme in die Interessentenliste senden Interessenten bitte eine Email an immobilien.ost@deutschebahn.com Stichwort: Adlershof-Johannisthal. Sobald die noch nicht verkauften Grundstücke ausgeschrieben werden, werden alle Interessenten per Email benachrichtigt.
  • Optimale Anbindung an das Verkehrsnetz über die Autobahn A 113 und die B 96a.
  • Anschluss an die S-Bahn über drei Haltepunkte. Die S-Bahnen verkehren im 5- bis 10-Minuten- Takt in Richtung Innenstadt und Flughafen Berlin-Brandenburg (BER).
  • Ab dem Bahnhof Schöneweide erreicht man mit der RB24 die östlichen Bezirke Berlins, Expansionsstandorte wie Bernau oder Eberswalde, und ohne Umsteigen auch den Spreewald.
  • Ein eigener Gleisanschluss an das DB-Güterbahnnetz ist möglich.
  • Es werden, planungsrechtlich abgesichert, Flächen für produzierende und verarbeitende Betriebe angeboten.
  • Durch die Impulse aus dem Bereich für Wissenschaft, Wirtschaft und Medien in Adlershof ist ein sich rasch entwickelndes wirtschaftliches Umfeld spürbar.
  • Die Mischung aus Gewerbeflächen, Büros, Gastronomie und kleinteiligem Einzelhandel auf dem Gelände sowie die Einbettung in ein lebendiges, urbanes Umfeld sorgen für Vielfalt und Aufenthaltsqualität.

Standort für Innovation
und Produktion

In Berlin Adlershof hat sich im Laufe der Entwicklungen der letzten 20 Jahre eine sehr erfolgreiche wirtschaftliche Dynamik entfaltet. Die Zeichen stehen seit einigen Jahren in jeder Beziehung auf Wachstum. Unter den potenziellen Erweiterungsflächen für den schnell wachsenden Wissenschafts- und Technologiepark ist der weitgehend brachgefallene ehemalige Rangierbahnhof Schöneweide ein herausragendes Areal für die kommenden Jahre. Hier können auf 40 ha Gesamtfläche Grundstücke in allen Größenordnungen und Nutzungsprofilen angeboten werden – vorwiegend für produzierendes und verarbeitendes Gewerbe, aber auch für Dienstleistung, Einzelhandel und Gastronomie.


Berlin Adlershof-Johannisthal sichert auch großen Gewerbebetrieben den Vorteil einer innerstädtischen Integration. Das Areal bietet direkten Anschluss an wichtige Berliner Verkehrsachsen und auf Wunsch sogar an das Gleisnetz der Deutschen Bahn. Die Nähe zum Adlershofer Campus verspricht interessante Kooperationsmöglichkeiten mit der Hightechbranche und den dort ansässigen Hochschul­instituten. Alle, die hier künftig arbeiten werden, profitieren nachhaltig von der guten Erreichbarkeit des Geländes via Autobahn, S-Bahn, Straßenbahn und Regionalbahn.

Die Änderung des Flächennutzungsplans gab den Startschuss für die Entwicklung des Geländes des ehemaligen Rangierbahnhofs Schöneweide. Das Projektgebiet Adlershof-Johannisthal kann nun, dank der Zustimmung des Abgeordnetenhauses zum Bebauungsplan, auf seine neue Bestimmung als Standort für Innovation und Produktion vorbereitet werden. Ein rund drei Kilometer langer Gleisarm der Fernbahn wurde nach Norden verlegt, um das Gelände hin zur Johannisthaler Seite zu öffnen. Neben den bereits abgerissenen Gebäuden werden bis 2020 Gleisbetten entfernt und Erschließungsstraßen gebaut. Arten- und Biotopschutzmaßnahmen für geschützte Tiere und Pflanzen erfolgen in enger Absprache mit den Berliner Naturschutzverbänden und werden sowohl auf Ausweichflächen in Berlin und seinem Umland als auch auf der geplanten Grünanlage auf dem Gelände durchgeführt. Es gibt also noch viel zu tun. Im Zuge der gerade laufenden Erschließung durch das Land Berlin wurden die ersten Grundstücke bereits verkauft. Die übrigen Grundstücke werden nach und nach zum Verkauf ausgeschrieben.

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Die Mischung macht’s

Adlershof-Johannisthal wird zwar vorwiegend als Gewerbegebiet ausgelegt, dennoch spielt ein gut ausbalancierter Grad an Nutzungsmischung eine wichtige Rolle im Konzept. Nutzungsmischung schlägt einerseits Brücken zur bereits existierenden urbanen Infrastruktur in Adlershof, andererseits gibt sie dem Standort eine auf seine alltägliche Nutzung zugeschnittene Eigenständigkeit. Außerdem ist sie für die DB Immobilien ein wichtiges Werkzeug in der Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie DB2020.

Nutzungsmischung bringt auf städtebaulicher Ebene soziale, ökologische und ökonomische Erwägungen besser in Einklang als eine reine Gewerbe-Monostruktur. Für kurze, fußläufige Wege sorgen der rund um die S-Bahn-Haltestelle vorgesehene Einzelhandel und die geplanten gastronomischen Angebote – pragmatische für die Mittagspause wie repräsentative für Geschäftsessen. Ein übergeordnetes Fuß- und Radwegenetz ermöglicht unkomplizierten Anschluss an benachbarte Stadtviertel. Es wird adäquater Büroraum für Administration und Konzeption von expandierendem Gewerbe bereitgestellt. Ein Grünstreifen auf dem Gelände bietet allen, die in Adlershof-Johannisthal arbeiten, Fläche für Sport und Erholung direkt vor dem Werktor. Mit dem für 2020 bis 2022 geplanten Brückenschlag über die Bahngleise und die Verkehrsachse Adlergestell werden die neuen Unternehmen zwischen den Naherholungsgebieten Köllnische Heide im Norden und Landschaftspark Johannisthal im Süden zu einem Teil der urbanen Stadtlandschaft. Zusammen mit diesen erschlossenen Grünflächen bietet die geplante Grünanlage auf dem Gelände allen, die zukünftig in Adlershof-Johannisthal arbeiten werden, Flächen für Sport und Erholung vor dem Werktor.

In unmittelbarer Nähe bietet der Adlershofer Campus Innovation und studentisch-junges Leben. Im Zentrum von Schöneweide garantiert ein klassisches Spektrum von Einzelhandelsgeschäften vielfältige Einkaufsmöglichkeiten. Die Dörpfeldstraße, eine kleine florierende Geschäftsstraße mit inhabergeführten Geschäften, Marktplatz, Kirche und zahlreichen Gaststätten, befindet sich ebenfalls in direkter Nähe.

Top-Anschluss
im Berliner Flughafenkorridor

Adlershof-Johannisthal bietet in jeder Hinsicht eine gute Ausgangsposition. Weitgehend ampelfrei sind die nahe gelegenen Autobahn-Auffahrten Stubenrauchstraße und Adlershof und somit über den südlichen Berliner Autobahnring alle Stadtbezirke und die Region erreichbar. Die direkt ans Gelände angrenzende Bundesstraße B 96a führt als zentrale, diagonale Verkehrsachse mitten in die Stadt und darüber hinaus bis in den Nordosten Pankows. Drei S-Bahn-Haltestellen lassen sich bequem vom Gelände aus erreichen: Berlin-Schöneweide im Norden, Johannisthal (bis zur geplanten Umbenennung noch Betriebsbahnhof Schöneweide) in der Mitte und Adlershof im Süden. Die S-Bahnen verkehren im 5- bis 10-Minuten-Takt in Richtung Innenstadt und Flughafen Berlin-Brandenburg (BER). Adlershof-Johannisthal liegt tatsächlich mitten im Berliner Flughafenkorridor. Der Bahnhof Schöneweide ist überdies ein Regionalbahnhof. Mit der RB24 erreicht man die östlichen Bezirke Berlins, Expansionsstandorte wie Bernau oder Eberswalde, und ohne Umsteigen auch den Spreewald.

Neben diesen Faktoren bietet der neue Standort für Innovation und Produktion optional eine weitere interessante Möglichkeit für produzierende Betriebe: Auf Wunsch kann ein eigener Gleisanschluss an das DB-Güterbahnnetz eingerichtet werden.

  • Nahezu ampelfrei auf die Autobahn A113
  • Fahrzeit ins Berliner Zentrum: 20 Minuten
  • Fahrzeit zum Berliner Hauptbahnhof: 30 Minuten
  • Fahrzeit zum Flughafen Berlin-Brandenburg: 12 Minuten
  • Direkter Zugang zur S-Bahn-Haltestelle Betriebsbahnhof Schöneweide (später ggf. Johannisthal), fußläufige Distanz zur S-Bahn-Haltestelle Adlershof
  • Direkter Zugang zu den Hauptverkehrsachsen Adlergestell (Norden) und Groß-Berliner Damm (Süden)
  • Bei Bedarf eigener Gleisanschluss ans DB-Güterbahnnetz
  • Unmittelbare Nachbarschaft zum Wissenschafts- und Technologiepark Adlershof
  • Unmittelbare Nachbarschaft zu den Naherholungsflächen Köllnische Heide (Norden) und Landschaftspark Johannisthal (Süden)
  • Entfernung zur Altstadt Berlin-Köpenick: nur 4 km

Große Vergangenheit,
große Zukunft

Die Geschichte des Rangierbahnhofs Schöneweide begann bereits 1868 mit der Einrichtung des Bahnhaltepunkts „Neuer Krug“, der die Landgemeinde Johannisthal an die Görlitzer Bahn anband. Die Industrie in Ober- und Niederschöneweide entwickelte sich zwischen 1850 und der Jahrhundertwende so rasch, dass schon bald neben der Staatsbahn auch Straßenbahnen und schwere Industriebahnen wie die berühmte „Berliner Bullenbahn“ auf der Strecke verkehrten. Bis 1906 wurde die Bahnanlage auf sechs Gleise ausgebaut. Verschiedene Industriebetriebe aus dem Einzugsgebiet verfügten zu diesem Zeitpunkt bereits über einen privaten Werkbahnanschluss.

Das in Oberschöneweide ansässige Unternehmen AEG errichtete an der Stelle der heutigen Stubenrauchbrücke eigens eine Holzbrücke über die Spree, um Anschluss an das Fernbahnnetz zu bekommen. So kam es, dass sich der Rangierbahnhof Schöneweide vor dem Zweiten Weltkrieg zu einem der zentralen Umschlagplätze Berlins entwickelte. Rund ein Drittel des Berliner Warenver­kehrs wurde hier abgewickelt. Dann kamen der Krieg, die Teilung Deu­tschlands und ein fundamentaler Wandel in der Abwicklung der Güterbeförderung, wodurch der Rangierbahnhof, wie viele andere Rangierbahnhöfe auch, nach und nach an Bedeutung verlor. Seit 1998 liegt das Gelände brach. Das 1904 erbaute Betriebswerk mit Rundlokschuppen, Drehscheibe und Wasserturm aber hat den Zeitläufen getrotzt und dank seiner gegenwärtigen Nutzung den Sprung in die Gegenwart gemeistert.

Der Verein Dampflokfreunde Berlin e. V. trägt mit Engagement und Sachverstand zur Erhaltung des Betriebswerks bei und organisiert von hier aus Nostalgiefahrten mit historischen Dampflokomotiven und Reisezugwagen (www.berlin-macht-dampf.com). Diese Partnerschaft hat dem Entwicklungsprojekt Adlershof-Johannisthal ein Wahrzeichen geschenkt – den Rundlokschuppen. Er symbolisiert die Verbindung von Vergangenheit und Zukunft in Adlershof-Johannisthal.

Zukunftsorientierung und
ökologische Verantwortung

Auch große Brachflächen erobert sich die Natur schnell wieder zurück. In den Trockenwiesen und Pioniergehölzen, die hier wachsen, finden insbesondere Singvögel und Kleintiere einen idealen Lebensraum. Auf den Offenlandflächen des ehemaligen Rangierbahnhofs Schöneweide haben sich in den vergangenen Jahren Zauneidechsen, Brachpieper, Heidelerchen und Steinschmätzer angesiedelt. Dies ergaben 2008 und 2013 durchgeführte landschaftsökologische Untersuchungen. Um ihrer Verantwortung für den Artenschutz und dem Nachhaltigkeitskodex der Deutschen Bahn DB2020 gerecht zu werden, unternimmt die DB Immobilien nun ein ambitioniertes Umsiedlungsprogramm. Auf verschiedenen Flächen in Berlin und Brandenburg werden Flora und Fauna eine neue Heimat finden.

Dazu wurden zahlreiche bahneigene, landeseigene sowie private Grundstücke in Berlin und Umgebung begutachtet. Zunächst war eine Umsiedlung auf den ehemaligen Rangierbahnhof Wuhlheide (Biesenhorster Sand) geplant, diese konnte aber nicht weiter verfolgt werden, weil das Gebiet aus Sicht der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt für künftige Bahnflächenerweiterungen vorgehalten werden soll. Als einzige geeignete Alternativfläche stellte sich der bahneigene ehemalige Jochmontageplatz Fredersdorf (Landkreis Märkisch Oderland) heraus. 2014 wurde auf Grundlage einer Genehmigung der Oberen Naturschutzbehörde Berlin mit der Herstellung der Habitate und im Juli 2014 mit der Umsiedlung von Zauneidechsen begonnen. Da zum einen die Population deutlich größer ist als ursprünglich angenommen, zum anderen die Kapazität des Ersatzhabitates Fredersdorf nach einigen Tagen ausgeschöpft war, musste die Umsiedlung nach kurzer Zeit gestoppt werden.

Aktuell ist die Umsetzung der Arten- und Biotopschutzmaßnahmen auf unterschiedlichen Flächen vorgesehen. Unter Berücksichtigung eines Vorschlags des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) wurde für die Zauneidechsen ein Phasenkonzept entwickelt. Ein Teil der Reptilien wird voraussichtlich in den geplanten öffentlichen Grünflächen und den benachbarten Gleisflächen verbleiben. Zusätzlich wurden Weideflächen im Landschaftspark Herzberge (Berlin-Lichtenberg) sowie in der Zingergrabenniederung (Berlin-Pankow) als Eidechsenhabitat aufgewertet. 2016 wurden die ersten Tiere hierhin umgesiedelt. Die Beweidung durch Schafe bzw. Pferde wird extensiv unter Berücksichtigung der Zauneidechsenhabitate durchgeführt, so dass die Reptilien nicht durch eine Bewirtschaftung gefährdet werden.

Um den Brutvögeln ein neues Zuhause zu geben, wurde im Wildgehege Glauer Tal im Naturpark Nuthe-Nieplitz (Landkreis Teltow-Fläming) eine Fläche hergerichtet. Hier herrschen besonders nährstoffarme Sandstandorte vor, die günstige Voraussetzungen für eine Neuansiedlung der Tiere bieten. Die extensive Beweidung mit Wildtieren wird dauerhaft weitergeführt. Dadurch wird eine sehr niedrigwüchsige und lückige Vegetation sichergestellt.

Neben umfangreichen Artenschutzmaßnahmen werden auch Kompensationsmaßnahmen für Biotope durchgeführt. Der größte Teil des Verlusts an knapp 5 Hektar Magerrasen auf der Fläche wird voraussichtlich auf einer Ersatzfläche der Berliner Wasserbetriebe im Wasserwerk Johannisthal ausgeglichen. Ein kleinerer Teil des Ausgleichs wurde auf dem bereits aufgewerteten Zauneidechsen-Habitatgebiet in Herzberge vollzogen.

Werkbank für
die Wissenschaftsstadt

Der Adlershofer Technologiepark ist der erfolgreichste Technologiestandort Deutschlands. Seit dem wirtschaftlichen Umschwung steht er wie kein zweites Entwicklungsgebiet für den gelungenen Strukturwandel in Berlin, der sich gegenwärtig in einer starken Nachfrage seitens regionaler, nationaler und internationaler Unternehmen abbildet. Der städtebauliche Rahmenplan sieht Adlershof-Johannisthal als Erweiterung des Adlershofer Spektrums um einen produktionsorientierten Gewerbestandort. Dieser soll den Aktivitäten in Forschung und Entwicklung in Adlershof eine handwerkliche und industrielle „Werkbank“ bieten. In Adlershof-Johannisthal sollen vor Ort aus Ideen Produkte entstehen. Als Standort für Innovation und Produktion innerhalb der Stadt für Wissenschaft, Wirtschaft und Medien profitieren Mittelstand und globale Netzwerkstandorte gleichermaßen von den fruchtbaren wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Synergieeffekten, die sich rund um den Adlershofer Campus ergeben. Schon heute befinden sich in Adlershof fünf Technologie- und zwei Gründerzentren. Am naturwissenschaftlichen Institut der Humboldt-Universität studieren rund 8.500 Studierende an sechs vorwiegend naturwissenschaftlich orientierten Instituten – alle mit großem Bedarf an Praktikums- und Werkstudentenplätzen. Daneben werden hier zehn außeruniversitäre Institute und Einrichtungen betrieben. Die angewandten Bereiche Wirtschaft und Medien stellen im aktuellen Ausbauzustand bereits 15.500 Arbeitsplätze – mit weiterem Anstieg in naher Zukunft.

Motive für eine Produktionsanlage, eine Werkstatt oder ein Labor in Adlershof-Johannisthal gibt es viele: Etwa ein Ausweichen aus der Berliner City, in der es wenig Wachstums­potenzial für flächenintensive Nutzungen gibt.

Oder die Neuansiedlung eines produzierenden Gewerbes zur Erschließung überregionaler Märkte im Zentrum Europas, das aber auf qualifizierte Beschäftigte und einen exzellenten Verkehrsanschluss nicht verzichten kann. Oder die konzeptionelle Weiterentwicklung eines Start-ups, das in seinem Wachstum eine urbane Mischung aus Büroraum, Produktionsstätten, Gastronomie, kleinteiligem Einzelhandel und Wohnen mit einer optimalen Anbindung an die Berliner City braucht. Adlershof-Johannisthal ist der optimale Standort für genau solche Unternehmen.

Adlershof-Johannisthal
hat Potenzial

Im Auftrag der DB Immobilien hat das auf Immobilienmärkte spezialisierte Beratungsunternehmen bulwiengesa 2013 zwei Potenzialanalysen zum lokalen Wettbewerb und zur perspektivischen Grundstücksnachfrage in Adlershof-Johannisthal erstellt. Insgesamt acht relevante Gewerbe- und Industriestandorte in Berlin wurden von bulwiengesa zum Vergleich in die Potenzialanalysen einbezogen. Die zwei zentralen Ergebnisse der beiden Studien sind:

  • Aktuell hat Adlershof-Johannisthal eine optimale Position im lokalen Standortwettbewerb.
  • Die drei wichtigsten Zielgruppen werden sich auf die insgesamt 24 ha Nettogrundstücksfläche in etwa folgendermaßen verteilen: > 20 % Großgewerbe, > 40 % Kleingewerbe und > 30 % Forschung, Technologie und Büros.

Die Berater empfehlen eine Ansiedlung zunächst von Großgewerbe, das Grundstücke von 15.000 m2 und mehr benötigt. In der Wissenschaftsstadt Adlershof werden Flächen in dieser Größenordnung bereits knapp. In der Rolle als First Mover wird das Groß­gewerbe maßgeblich daran beteiligt sein, das künftige Image des Standortes mitzuprägen. Es fungiert sozusagen als Synergiepionier im künftigen Flughafenkorridor Berlins. Die baurechtliche Möglichkeit, sich als produzierender Gewerbebetrieb in Adlershof-Johannisthal niederzulassen, wird von den Beratern als ein wesentliches Entscheidungskriterium für diese Zielgruppe eingeschätzt.

Die größte Gruppe von Unternehmen in Adlershof-Johannisthal wird nach dem Marktmodell allerdings von kleineren Firmen gestellt werden, die Grund­stücke zwischen rund 3.000 und 6.000 m2 benötigen. Diese entspringen dem gewerblichen Mittelstand der Region Berlin und ganz Deutschlands. Zur Belegung aller Grundstücke in diesem Marktsegment kalkuliert bulwiengesa etwa acht Jahre ab Vermarktungsbeginn.Durch die zunehmende Flächenknappheit in der erfolgreichen Wissenschaftsstadt Adlershof wird sich deren maßgebliche Zielgruppe aus Forschungs- und Technologieunternehmen zusätzlich auf die Grundstücksangebote in Adlershof-Johannisthal ausdehnen. Besonders für Unternehmen mit ausgeprägter Mitarbeiterorientierung, so heißt es, spiele die Nähe zum urbanen Kern von Adlershof-Johannisthal, also zum Quartier am S-Bahnhof, eine bedeutende Rolle. Die Gutachter schließen mit dem Fazit: Als hervorragender Standort für Innovation und Produktion wird Adlershof-Johannisthal im achtjährigen Vermarktungszeitraum sowohl in der Nachfrage als auch im Standortwettbewerb bestens bestehen. Aus den generellen Zielgruppen für Adlershof-Johannisthal – klassisches Gewerbe, Büro und Technologie – lassen sich aufgrund der spezifischen Eigenschaften des Projektstandortes, wie zum Beispiel des Gleisanschlusses, bestimmte Branchen ermitteln, die von einer Ansiedlung in Adlershof-Johannisthal besonders profitieren können.

Aus dem Bereich des klassischen Gewerbes handelt es sich um folgende Branchen:

  • Maschinen- und Anlagenbau
  • Werkzeug- und Formenbau
  • Werkstoffe
  • Feinmechanik
  • Automobil- und Verkehrstechnik
  • Antriebstechnik

Für Unternehmen, die überwiegend Büroflächen suchen, bietet Adlershof-Johannisthal vielfältige Anknüpfungspunkte, die bei einer Orientierung in Richtung Adlershof allerdings stark von spezifischen Technologiezyklen abhängig sind. Die bereits vorhandenen Nutzungsstrukturen in Adlershof sind günstig für folgende Unternehmen:

  • Forschungs- und Entwicklungsunternehmen
  • EDV-, Hardware- und Software-Unternehmen
  • Verwaltungseinrichtungen von Gewerbe- und Technologieunternehmen

Der Technologiebereich im engeren Sinne ist geprägt von Unternehmen mit hohem Innovationspotenzial. Laut der Potenzialanalyse werden in Adlershof-Johannisthal aufgrund der Impulse aus Adlershof und der möglichen Synergien zwischen der City und dem Flughafen von Berlin vor allem Unternehmen aus folgenden Branchen gute Bedingungen vorfinden:

  • Umweltforschung und -technik
  • Solar- und Windtechnik
  • Sensorik
  • Mikrowellentechnik
  • Lasertechnik
  • Medizintechnik
  • Biotechnologie
  • Fertigungstechnologie
  • Mikroelektronik
  • Kälte- und Klimatechnik

Unternehmen dieser Branchen sind sowohl auf Gewerbeflächen als auch auf Technologieflächen (Labors und Büros) angewiesen. Von sehr hohem Stellenwert ist die Nähe zu Wissenschaft und Forschung, die durch die Institute der Humboldt-Universität (etwa Informatik, Physik, Chemie) oder die privaten Forschungseinrichtungen (etwa das Leibniz-Institut und das Helmholtz-Zentrum) in Adlershof in herausragender Weise gegeben ist.

Fakten zum Baugebiet,
Chronologie und Ausblick

GE 1
Grundstücksgröße: flexibler Zuschnitt, gesamt ca. 24.800 m², davon ca. 4.400 m² Fremdeigentum
Grundstückstiefe: flexibel
Nutzung: produzierendes Gewerbe, höherwertiges Gewerbe, Büro
Art und Maß der baulichen Nutzung:
GRZ (Grundflächenzahl): 0,6
GFZ (Geschossflächenzahl): 1,6
Gebäudehöhen: max. 18 m
Ausschreibung zum Verkauf voraussichtlich im 1. Quartal 2019
GE 5
Grundstücksgröße: flexibler Zuschnitt, noch nicht verkauft ca. 12.000 m², davon ca. 2.700 m² Fremdeigentum
Grundstückstiefe: flexibel
Nutzung: höherwertiges Gewerbe, Büro, kleinteiliger Einzelhandel, Gastronomie
Art und Maß der baulichen Nutzung:
GRZ (Grundflächenzahl): 0,6
GFZ (Geschossflächenzahl): 2,0
Gebäudehöhen: 12–18 m
Ausschreibung zum Verkauf kann erst ab 2022 erfolgen
GE 6 + GE 8
Grundstücksgröße: flexibler Zuschnitt, gesamt ca. 99.000 m²
Grundstückstiefe: ca. 120 m
Nutzung: produzierendes Gewerbe
Art und Maß der baulichen Nutzung:
GRZ (Grundflächenzahl): 0,6
BMZ (Baumassenzahl): 6,0
Gebäudehöhen: GE 6 max. 18 m / GE 8 max. 12 m
Besonderheit: Gleisanschluss möglich
Ausschreibung zum Verkauf erfolgt in Stufen ab dem 2. Halbjahr 2019
GE 7
Grundstücksgröße: flexibler Zuschnitt, gesamt ca. 53.000 m², davon ca. 39.000 m² Fremdeigentum
Grundstückstiefe: flexibel
Nutzung: produzierendes Gewerbe
Art und Maß der baulichen Nutzung:
GRZ (Grundflächenzahl): 0,6
BMZ (Baumassenzahl): 6,0
Gebäudehöhen: max. 18 m
Ausschreibung der ersten 12.660 m² zum Verkauf im 4. Quartal 2018
  • 1998: Stilllegung des Rangierbahnhofs Schöneweide
  • 2007–2008: Erarbeitung eines städtebaulichen Rahmen­plans in Kooperation mit dem Land Berlin und dem Bezirksamt Treptow-Köpenick
  • 2008–2012: Landschaftsökologische Untersuchungen
  • 2012: Unterzeichnung des städtebaulichen Vertrags mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt und dem Bezirk Treptow-Köpenick
  • 2013: Senatsbeschluss zum Flächennutzungsplan
  • 2014: Planfest­stellungsverfahren für die Gleisverlegung
  • 2012–2016: Bebauungsplanverfahren; der Bebauungsplan wurde inzwischen durch das Berliner Abgeordnetenhaus beschlossen.
  • 2015: Verlegung des stadtauswärts führenden Regionalbahngleises vom südlichen zum nördlichen Rand des Geländes
  • 2016: Beginn umfangreicher Artenschutzmaßnahmen
  • 2016–2020: Beräumung der Fläche, Bau von Erschließungsstraßen, Ausdehnung des Adlershofer Straßennetzes auf das Gelände
  • 2020: Öffnung der S-Bahn-Haltestelle „Betriebsbahnhof Schöneweide“ auch zur Johannisthaler Seite. Wenn möglich, Umbenennung der S-Bahn-Haltestelle in „Johannisthal“
  • 2020-2022: Bau der Fuß- und Radwegbrücke über die Bahngleise und die Straße Adlergestell in Richtung Köllnische Heide
  • Zur Aufnahme in die Interessentenliste senden Interessenten bitte eine Email an immobilien.ost@deutschebahn.com Stichwort: Adlershof-Johannisthal. Sobald die noch nicht verkauften Grundstücke ausgeschrieben werden, werden alle Interessenten per Email benachrichtigt.

Statements zum Projekt

In Adlershof-Johannisthal finden Sie einmalige Standortfaktoren, ein attraktives Arbeitsumfeld und gute Entwicklungsmöglichkeiten vor. Mit dem Technologiepark Adlershof haben Sie einen starken Nachbarn. Beste Voraussetzungen für die Entwicklung Ihres Unternehmens.

Adlershof-Johannisthal ist für die DB Immobilien eines der herausragenden Entwicklungsprojekte. Eine Fläche mit diesen Ausmaßen (ca. 40 ha) mitten in der Hauptstadt, im Korridor zwischen Stadtkern und Flughafen, angebunden an sämtliche Hauptverkehrsachsen und sogar an das Güterbahnnetz, in unmittelbarer Nachbarschaft zum technologischen Innovations­motor Adlershof – dies sind Standortfaktoren, die kaum Wünsche offenlassen. Adlershof-Johannisthal ist praktisch für jeden Unterneh­mens­typ geeignet – klassisches, produzierendes Ge­werbe, Verwaltung und Dienstleistung. Es stehen Flächen in sämtlichen Größenordnungen zur Verfügung.

Und, besonders wichtig: Sie können Ihren Angestellten anders als in anderen Gewerbegebieten hier ein wirklich attraktives Arbeitsumfeld bieten. Es gibt einen direkten Zugang zur S-Bahn-Haltestelle Betriebsbahnhof Schöneweide, der Landschaftspark Johannisthal und das Naherholungsgebiet Köllnische Heide grenzen an das Gelände an, Sie finden lebendiges, urbanes Treiben auf dem Campus des Technologieparks Adlershof und gastronomische Angebote wie Einkaufsmöglichkeiten direkt auf dem Grundstück. Im benachbarten Entwicklungsgebiet entwickelt sich mit „Wohnen am Campus“ darüber hinaus ein Wohnstandort besonderer Güte.

Adlershof-Johannisthal wird im Geiste einer nachhaltigen Stadtentwicklung als Gewerbegebiet mit einer ausgewogenen Mischung aus ökonomischen, sozialen und ökologischen Komponenten konzipiert. Den ökologischen Anspruch lösen wir unter anderem durch ein groß angelegtes Umsiedlungsprogramm für die Tiere und Pflanzen ein, die sich auf der Brachfläche des ehemaligen Betriebsbahnhofs angesiedelt haben. Besonders freut uns, dass mit der Weiternutzung des Rundlokschuppens eine Brücke von der Vergangenheit in die Gegenwart geschlagen wird. Wir verstehen dies als Symbol für eine erfolgreiche Zukunft und freuen uns, wenn Sie uns dorthin begleiten.

In Adlershof deuten alle Zeichen auch weiterhin auf eine gute Entwicklung. Der Wirtschafts-, Wissenschafts- und Medienstandort wird definitiv weiter wachsen. Daraus ergibt sich eine sehr konkrete Chance zur Reaktivierung angrenzender Industriebrachen. Die wirtschaftliche Dynamik rund um Adlershof vervielfältigt dabei die Möglichkeiten für neue Unternehmensansiedlunge

Die Brache des ehemaligen Rangierbahnhofs Schöneweide bietet eine besonders interessante Fläche. Das rund 40 ha große Areal war einst ein wichtiger Knotenpunkt im Warentransport Berlins. In den 1990er-Jahren wurde der Betrieb eingestellt. Die Gleislinse bietet die Möglichkeit, die angrenzenden städtebaulichen Entwicklungsmaßnahmen zu arrondieren und dabei an das geplante und schon weitgehend gebaute Verkehrsnetz anzuschließen. Zu diesem Zweck haben die DB Netz AG, die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin und der Bezirk Treptow-Köpenick im August 2012 einen städtebaulichen Rahmenvertrag abgeschlossen. Ziel des Vertrags ist die gemeinsame Entwicklung des Gebiets. Es sollen Angebote für diversifizierte Gewerbeflächen im Bereich der Gleislinse und damit Potenziale für die Erweiterung des Technologiestandortes Adlershof geschaffen werden.

Insbesondere soll die S-Bahn-Haltestelle Betriebsbahnhof Schöneweide in das zu entwickelnde Gebiet geöffnet und damit auch eine Verbindung zum Groß-Berliner Damm geschaffen werden. Durch eine Fuß- und Radfahrverbindung wird die Vernetzung des Landschaftsparks Johannisthal mit der Köllnischen Heide erstmals direkt hergestellt und damit eine integrierende Schnittstelle zwischen Adlershof, Schöneweide und Johannisthal etabliert. Ich sehe in dieser wachsenden städtebaulichen und funktionellen Verknüpfung einen großen Gewinn für den Bezirk Treptow-Köpenick. Berlin Adlershof bleibt ein auf Dauer attraktiver Standort – für Investoren/Investorinnen aus der privaten Wirtschaft, Medienschaffende, Forscher/-innen, Wissenschaftler/-innen und Studierende. Adlershof-Johannisthal ergänzt die Wissenschafts- und Medienstadt um produzierendes Gewerbe, Verwaltung und Dienstleistung – in einer innovativen und zukunftsweisenden Variante der berühmten Berliner Mischung aus Leben und Arbeiten. Mit ihrem Vorhaben trägt die Deutsche Bahn AG maßgeblich zur Verwirklichung dieses nachhaltigen Leitbilds bei.

Adlershof-Johannisthal: Die Deutsche Bahn entwickelt gemeinsam mit dem Land Berlin ein nicht mehr genutztes Bahnareal zu einem attraktiven Gewerbegebiet.

In Adlershof befindet sich Deutschlands größter Wissenschafts- und Technologiepark und Berlins größter Medienstandort. Über 1.000 Unternehmen mit rund 18.000 Menschen haben sich in der „Stadt für Wissenschaft, Wirtschaft und Medien“ niedergelassen. Hinzu kommen ca. 6.700 Studierende, die eines der sechs naturwissenschaftlichen Institute der Humboldt-Universität besuchen oder in einer der zehn außeruniversitären Forschungseinrichtungen forschen. Darüber hinaus bietet der Standort in den Quartieren „Wohnen am Campus I und II“, „VivaCity“ und „Straße am Flugplatz“ attraktive Wohnangebote.

2014 haben die Deutsche Bahn und das Land Berlin ihre konkrete Zusammenarbeit vereinbart, um die ehemaligen Bahnflächen zwischen Adlergestell und Groß-Berliner Damm mit neuem Leben zu füllen. Hiermit wurde der Startschuss zur Entwicklung der ca. 45 ha großen sog. „Gleislinse“ gegeben. Das Areal grenzt unmittelbar an den Entwicklungsbereich „Berlin-Johannisthal/Adlershof“ an. Da es sich um ein Gebiet von gesamtstädtischer Bedeutung handelt, liegt die Verantwortung für die Bebauungsplanung bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen. Betreut wird das Projekt von der Adlershof Projekt GmbH, dem treuhänderischen Entwicklungsträger des Landes Berlin.

Im Januar 2017 wurde mit dem Bau der öffentlichen Straßen, im Sommer 2018 mit der Errichtung der öffentlichen Grünflächen begonnen. Der Abschluss dieser Erschließungsmaßnahmen ist für Anfang 2020 geplant, die die Voraussetzung für die Realisierung der neuen Gewerbegebiete schaffen. Der S-Bahnhof Betriebsbahnhof Schöneweide wird erstmals auf der Seite des Areals der Gleislinse geöffnet. Weiterhin soll eine Fuß- und Radwegebrücke über die Bahngleise und die Straße Adlergestell in Richtung Kölnische Heide errichtet werden.

Ein Großteil der Investitionen des Landes Berlin wird aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) für die Herstellung der öffentlichen Erschließung samt Grundstücksberäumung finanziert. Bundes- und Landesmittel werden von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe zur Verfügung gestellt. Mit diesen öffentlich geförderten Maßnahmen sollen private Investitionen bzw. Gewerbeansiedlungen und damit die Schaffung von Arbeitsplätzen initiiert werden.

Von diesem zukunftsweisenden Entwicklungsprojekt werden sowohl Gewerbetreibende als auch die Berliner Bürgerinnen und Bürger profitieren.

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Recht auf Berichtigung, Sperrung und Löschung

Sie haben außerdem ein Recht, die Berichtigung, Sperrung oder Löschung Ihrer Daten zu verlangen. Wenden Sie sich dazu bitte an die verantwortliche Stelle. Eine etwaige Löschung umfasst nicht die Daten, die wir aufgrund administrativer, rechtlicher oder sicherheitsrelevanter Notwendigkeiten aufzubewahren verpflichtet sind.

Widerrufsrecht

Viele Datenverarbeitungsvorgänge sind nur mit Ihrer ausdrücklichen Einwilligung möglich. Sie können eine bereits erteilte Einwilligung aber jederzeit widerrufen. Dazu reicht eine formlose Mitteilung per E-Mail an die verantwortliche Stelle. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Datenverarbeitung bleibt vom Widerruf unberührt.

Beschwerderecht bei der zuständigen Aufsichtsbehörde

Im Falle datenschutzrechtlicher Verstöße steht Ihnen ein Beschwerderecht bei der zuständigen Aufsichtsbehörde zu. Zuständige Aufsichtsbehörde in datenschutzrechtlichen Fragen ist der Landesdatenschutzbeauftragte des Bundeslandes, in dem unser Unternehmen seinen Sitz hat. Eine Liste der Datenschutzbeauftragten sowie deren Kontaktdaten können folgendem Link entnommen werden: https://www.bfdi.bund.de/DE/Infothek/Anschriften_Links/anschriften_links-node.html.

Details zur Datenerfassung und -handhabung

Automatisch erhobene Daten

Unser Webserver erhebt und speichert Informationen, die Ihr Browser automatisch übermittelt, in so genannten Server-Log-Dateien. Dies sind:

  • Browsertyp und Browserversion
  • verwendetes Betriebssystem
  • Referrer URL
  • Hostname des zugreifenden Rechners
  • Uhrzeit der Serveranfrage
  • Anonymisierte IP-Adresse

Hieraus werden Statistiken über das Nutzerverhalten generiert, soweit die Datenbasis es zulässt. Eine Zusammenführung dieser Daten mit weiteren Datenquellen wird nicht vorgenommen. Grundlage für die Datenverarbeitung ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, der die Verarbeitung von Daten zur Erfüllung eines Vertrags oder vorvertraglicher Maßnahmen gestattet.

Verschlüsselte Übertragung von aktiv bereitgestellten Daten

Auf dieser Seite werden an keiner Stelle von Ihnen selbst aktiv bereitgestellte Daten übertragen. Eine SSL- bzw. TLS-Verschlüsselung ist daher nicht notwendig.

Cookies

Cookies sind kleine Textdateien, in denen personenbezogene Daten gespeichert werden können. Die Cookies können beim Aufruf einer Seite an diese übermittelt werden und ermöglichen somit eine Zuordnung des Nutzers. Cookies helfen dabei, die Nutzung von Internetseiten für die Nutzer zu vereinfachen.

Nutzung von Diensten Dritter

Für die Darstellung dieser Seite werden Dienste von Drittanbietern eingesetzt, die bestimmte Code-Ressourcen bereitstellen. Es handelt sich dabei um sogenannte Content Delivery Networks (CDNs), über die z.B. Design-Frameworks, Code-Bibliotheken und Schriftarten bezogen werden. Ihr Einsatz erfolgt im Interesse einer einheitlichen und ansprechenden Darstellung. Dies setzt immer voraus, dass die Anbieter dieser Dienste die IP-Adresse der Nutzer wahrnehmen, denn ohne die IP-Adresse könnten sie die Dienste nicht an den Browser des jeweiligen Nutzers senden. Wir bemühen uns, nur solche Dienste einzusetzen, deren jeweilige Anbieter die IP-Adresse lediglich für die  Auslieferung verwenden. Jedoch haben wir keinen Einfluss darauf, ob die Dritt-Anbieter die IP-Adresse z.B. für statistische Zwecke speichern. Sofern dies uns bekannt wird, klären wir die Nutzer darüber auf bzw. anonymisieren je nach technischer Möglichkeit die IP.

Folgende CDNs werden auf dieser Seite eingesetzt:

  • Bootstrap über maxcdn.bootstrapcdn.com
  • JQuery über ajax.googleapis.com

Sicherheitsmaßnahmen

Wir treffen nach Maßgabe des Art. 32 DSGVO unter Berücksichtigung des Stands der Technik, der Implementierungskosten und der Art, des Umfangs, der Umstände und der Zwecke der Verarbeitung sowie der unterschiedlichen Eintrittswahrscheinlichkeit und Schwere des Risikos für die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen, geeignete technische und organisatorische Maßnahmen, um ein dem Risiko angemessenes Schutzniveau zu gewährleisten.

Zu den Maßnahmen gehören insbesondere die Sicherung der Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Daten durch Kontrolle des physischen Zugangs zu den Daten, als auch des sie betreffenden Zugriffs, der Eingabe, Weitergabe, der Sicherung der Verfügbarkeit und ihrer Trennung. Des Weiteren haben wir Verfahren eingerichtet, die eine Wahrnehmung von Betroffenenrechten, Löschung von Daten und Reaktion auf Gefährdung der Daten gewährleisten. Ferner berücksichtigen wir den Schutz personenbezogener Daten bereits bei der Entwicklung bzw. Auswahl von Hardware, Software sowie Verfahren, entsprechend dem Prinzip des Datenschutzes durch Technikgestaltung und durch datenschutzfreundliche Voreinstellungen (Art. 25 DSGVO).

Widerspruch der kommerziellen Nutzung unserer Kontaktdaten

Die Nutzung der im Rahmen unseres Impressums oder vergleichbarer Angaben veröffentlichten Kontaktdaten wie Postanschriften, Telefon- und Faxnummern sowie E-Mail-Adressen durch Dritte zur Übersendung von nicht ausdrücklich angeforderten Informationen ist nicht gestattet, es sei denn wir hätten zuvor ausdrücklich unsere schriftliche Einwilligung erteilt oder es besteht bereits eine Geschäftsbeziehung. Rechtliche Schritte gegen die Versender von sogenannten SPAM-Mails bei Verstößen gegen dieses Verbot sind ausdrücklich vorbehalten. Der Diensteanbieter und alle auf dieser Website genannten Personen widersprechen hiermit jeder kommerziellen Verwendung und Weitergabe ihrer Daten.

Rechtsgrundlage

Nach Maßgabe des Art. 13 DSGVO teilen wir Ihnen die Rechtsgrundlagen unserer Datenverarbeitungen mit. Sofern die Rechtsgrundlage in der Datenschutzerklärung nicht genannt wird, gilt Folgendes: Die Rechtsgrundlage für die Einholung von Einwilligungen ist Art. 6 Abs. 1 lit. a und Art. 7 DSGVO, die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung zur Erfüllung unserer Leistungen und Durchführung vertraglicher Maßnahmen sowie Beantwortung von Anfragen ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung zur Erfüllung unserer rechtlichen Verpflichtungen ist Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO, und die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung zur Wahrung unserer berechtigten Interessen ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Für den Fall, dass lebenswichtige Interessen der betroffenen Person oder einer anderen natürlichen Person eine Verarbeitung personenbezogener Daten erforderlich machen, dient Art. 6 Abs. 1 lit. d DSGVO als Rechtsgrundlage.